Donnerstag, 23. Mai 2013

Bericht zum Unabhängigkeitstag in Meran - Südtirol

Videobericht im RAI Sender Bozen über den Unabhängigkeitstag "iatz! - Mehr Freiheit und Unabhängigkeit" des Südtiroler Schützenbundes am 18. Mai 2013 in Meran.

Zusammenhalt, das ist entscheidend, wenn ein Volk etwas erreichen will. Es braucht den Willen und den Mut, etwas zu verändern. Und das war beim Unabhängigkeitstag in Meran zu spüren. Die Tiroler nehmen ihre Zukunft wieder selbst in die Hand. Über 10.000 Menschen waren am 18. Mai gekommen. Aufbruchstimmung lag in der Luft.

Die Großveranstaltung des Südtiroler Schützenbundes stand unter dem Motto "iatz! Mehr Freiheit und Unabhängigkeit" und hat so manche Erwartung übertroffen. Mit Tiroler Flaggen schwenkend wurde die Passerstadt in Beschlag genommen. Das Volk selbst treibt nun die Entscheidung zur Unabhängigkeit Südtirols voran. Die Südtiroler wollen frei darüber entscheiden, wo und wie sie in Zukunft leben wollen.

Verschiedene Südtiroler Verbände und Landtagsparteien haben die Möglichkeit genutzt, ihre Zukunftsvisionen für das südliche Tirol darzulegen. Ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit verschiedenen Brauchtumsgruppen und Künstlern wurde geboten. Stimmige, musikalische Unterhaltung lieferte die Gruppe Volxrock. Auch Vertreter der nach Freiheit strebenden Völker aus Katalonien, Schottland, Baskenland, Flandern, Venetien, Triest, Tibet und Bayern waren gekommen und stellten ihre Bräuche und Kultur vor. Sie schilderten den Südtirolern ihre Situation. Sie kamen aber auch, um mit tausenden Tirolern aus Welsch-, Nord-, Ost- und Süd-Tirol gemeinsam zu feiern.

Es war ein Fest verschiedener Völker, die eines gemeinsam haben: Sie fordern die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Heimat. Jung und alt und besonders viele Familien füllten den Sandplatz in Meran. „Die Krise hat in den letzten Jahren viele wachgerüttelt, der Wunsch nach einem freien Südtirol wird immer größer", sagte ein Mädchen selbstbewusst. „Es gab bis vor kurzen Leute, die keine Befürworter der Unabhängigkeit waren, aber viele haben jetzt ihre Meinung geändert", ergänzte ihre daneben stehende Freundin. Der Schriftzug „Unabhängigkeit", umgeben von einem weiß-roten Fahnenmeer, brachte klar zum Ausdruck, worum es den Teilnehmern ging. Das waren der Ruf und die Forderung an diesem Tag.

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Montag, 20. Mai 2013

Nur gemeinsam sind wir stark: Help Catalonia und CCN


Die Organisationen CercleCatalà de Negocis (CCN, katalanischer Unternehmerkreis) und Help Catalonia (HC) haben ein Kooperationsabkommen abgeschlossen, um die wirtschaftlichen Aspekte des Konflikts zwischen Katalonien und Spanien weltweit bekannt zu machen.


Der CCN wurde als eine Einigung von Unternehmern, Managern und Akademikern gegründet, die für den eigenen Staat plädieren, um die Aufrechterhaltung des katalanischen Mittelstands zu garantieren. Help Catalonia wurde 2010 als eine Vereinigung Freiwilliger mit dem Ziel gegründet, anhand von Kampagnen und Informationen auf verschiedenen Sprachen in den sozialen Netzwerken die katalanische Sache zu internationalisieren.





Beide Vereinigungen sind gemeinnützig und stützen sich auf der wirksamen Leistung ihrer Mitglieder, die das Ziel teilen, einen eigenen Staat für Katalonien branchenübergreifend zu erreichen.

Das Abkommen beinhaltet Veröffentlichungen durch Help Catalonia von Artikeln und Studien und Austausch-Treffen zwischen beiden Organisationen, um Synergien in den Bereichen Kommunikation, Wirtschaft und internationales Recht zu schaffen, sowie gemeinsame Aktionen in Zivildiplomatie zu starten.

Zudem haben CCN und Help Catalonia ein gemeinsames Video gedreht.

Es wird auch an Veranstaltungen teilgenommen, wo beide Elemente, die den Organisationen eigen sind, zusammenkommen. Der erste dieser Reihe wird eine Veranstaltung in London mit Teilnahme beider Vereinigungen sein.

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Freitag, 3. Mai 2013

Schlammschlacht gegen Katalonien




TELEMADRID, der öffentlich-rechtliche Regionalsender des 'Landes' Madrid, das von genau derselben Volkspartei regiert wird, mit der Mariano Rajoy ganz Spanien fast täglich enttäuscht, sendete am 30. 4. in den Nachrichten einen Beitrag (Zoom), in dem das von einer 2/3 Mehrheit des demokratisch gewählten katalanischen Parlaments geforderte Recht auf Selbstbestimmung als Nationalismus beschimpft und mit dem Stalinismus und Nationalsozialismus auf eine Stufe gestellt wird. Die katalanischen und baskischen Politiker werden in dem Beitrag des "perversen Sprachgebrauchs" bezichtigt, während unverblümt die Bilder von Stalin und Hitler direkt vor denen von Artur Mas (CiU, Ministerpräsident Kataloniens), Oriol Jonqueras (ERC, Oppositionsführer, der die Volksbefragung unterstützt) und Alfred Bosch (ebenfalls ERC) über die Bildschirme laufen.

Hier sehen sie die ersten 30 Sekunden des Beitrags mit deutschen Untertiteln. Der komplette Beitrag ist (ohne Untertitel) direkt auf der Bilderbank von Telemadrid einzusehen: http://www.telemadrid.es/programas/zoom-telemadrid/la-imposicion-y-perversion-del-lenguaje

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Montag, 31. Dezember 2012

Keine Steuerhoheit für Katalonien


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Dienstag, 4. Dezember 2012

Montag, 12. November 2012

Die Mauern fallen


Heute ist ein außergewöhnlicher Tag: es ist der Jahrestag, an dem die Berliner Mauer fiel.
Mit der Mauer fiel ein Regime, das Generationen um ihre Freiheit und Rechte gebracht hat.
Noch wenige Tage vorher hätte niemand gedacht, dass die Mauer fallen könnte.

Sie fiel, weil in jener Nacht die Berliner beschlossen, auf die Straße zu gehen.
Indem sie die Angst und die Geschichte überwanden und sich dagegen auflehnten, brachten die schändliche Mauer zu Fall und begannen, ihre Stadt und ihr Land wieder aufzubauen.

Sie handelten nicht gegen das Gesetz, sondern sie gingen über das Gesetz hinaus.
Denn die Gesetze stehen nicht über den Personen, sondern im Dienst der Personen.
Niemand kann den Drang der Menschen aufhalten, die ihre Zukunft in Freiheit entscheiden wollen. Keine Verfassung. Kein König. Keine Armee.

Heute ist auch für uns ein außergewöhnlicher Tag.
Die Kampagne für die wichtigsten Wahlen unserer Geschichte hat begonnen.
Auch wir Katalanen können unsere Mauer niederreißen und die gerechte, blühende und freie Nation errichten, die wir erstreben.

Du entscheidest. Unsere Zukunft liegt jetzt in Deinen Händen.

Zweifelst Du daran?

Die Berliner handelten in jener Nacht des Jahres 1989. Und machten das Unmögliche möglich. Am 25. November entscheidest tatsächlich Du die Zukunft Kataloniens.


@somlafabrica

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